Anerkennungsverfahren

Wie wird eine Einrichtung zur Einsatzstelle?

Eine Einrichtung muss zunächst formelle Rahmenbedingungen zur Anerkennung als Einsatzstelle erfüllen. Neben der Gemeinwohlorientierung der Einrichtung und der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Jugendfreiwilligengesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz) müssen weitere Punkte gewährleistet sein. Dazu zählen:

  • die Arbeitsmarktneutralität, denn Freiwillige dürfen kein regulär beschäftigtes Personal ersetzen,
  • die fachliche Anleitung, denn Freiwillige brauchen die Begleitung von qualifiziertem Personal,
  • die zeitliche Auslastung und abwechslungsreiche Tätigkeiten, denn Freiwillige sollen ihre Zeit sinnvoll nutzen und den Arbeitsalltag auf vielfältige Weise kennen lernen,
  • eine gesicherte Finanzierung, denn ein Freiwilligendienst ist auch mit Kosten verbunden.


Einsatzstellen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) kann die tjfbg gGmbH als Träger für die Freiwilligendienste anerkennen. Zwischen Ihnen als Einsatzstelle und uns als Träger des FSJ wird eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die unsere Zusammenarbeit (Aufgaben Träger/ Aufgaben Einsatzstelle/ Einsatzstellenpauschale) regelt.
Einsatzstellen für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) erkennt das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (ehemals Bundesamt für Zivildienst) an.

Eine intensive Beratung durch  die tjfbg gGmbH, hilft bei der ersten Orientierung.